Aktuelle Erkundungen

  • Kindertagesstätten als Orte von Kirche

    Zu einem Austauschtreffen mit den Gesamtleiterinnen der in der KiTa gGmbH Trier, Bereich Bitburg Nord, zusammengeschlossenen KiTas hatte Gesamtleiterin Martina Gorges das Erkunderteam Alt, Hinzmann und Schäfer in die KiTa „Spatzennest“ am 14. November 2018 nach Pronsfeld eingeladen. Das Treffen begann mit einem Info-Block, in dem die Erkunder die Grundlagen, Ziele und Inhalte der Erkundungsphase in den Pfarreien der Zukunft Prüm und Neuerburg darstellten. Die KiTa-Leiterinnen, die teilweise schon erste Erfahrungen als Miterkunderin oder als Teilnehmerin am Fachforum „Familie“ mitbrachten, zeigten sich sehr interessiert an den Informationen und schon bald entwickelte sich ein lebhafter Austausch.In zwei Kleingruppen beschäftigten sich die Teilnehmerinnen mit drei Fragen bzw. Themen:
    Welche Themen beschäftigen Familien momentan? - Kita als Ort von Kirche - Ideen für mögliche Erkundungsaktivitäten.
    Die KiTa-Leiterinnen entwickelten viele konkrete Ideen, wie an der Thematik „KiTa als Ort von Kirche“ und „Familien in all ihrer Vielfalt begleiten und unterstützen“ weiter gearbeitet werden soll.

    Am Ende des  Vormittags bedankte sich Martina Gorges bei den drei Erkundern für die gute Unterstützung und die so erarbeiteten Perspektiven, die die Ziele der Synode anschaulich und greifbar machten.

  • 3. Miterkunder/innen-Treffen im Dorfgemeinschaftshaus in Binscheid

    An diesem Abend haben wir uns noch einmal die sozialräumlichen Methoden der Erkundung angeschaut und überlegt, welche Form für welchen Anlass sinnvoll sein könnte. Da kamen wir z.B. auf die Idee mit Jugendgruppen eine Ortsbegehung zu ihren Lieblingsorten zu machen. Auch könnte es sinnvoll sein, Gruppen zusammen zu bringen, die sich gegenseitig erkunden, wie z.B. der Seniorentreff mit der Jugendgruppe. Gegenseitige Fragen im Hinblick auf die Zukunft der Kirche könnten sehr animierend sein. Es wurde auf jeden Fall deutlich, dass die Miterkunder/innen unterschiedliche  Zielgruppen vor Augen haben, denen sie gerne Fragen stellen wollen. Deswegen haben wir uns in Kleingruppen aufgeteilt und noch einmal mit den schon gesammelten Fragen, Fragebögen für Familien, Jugendliche und Erwachsene erstellt, die je nach Situation noch einmal angepasst werden können. Die Fragen an die Jugendlichen, auf sich die Gruppe geeinigt haben, waren: Warum lebst du gerne hier?“; Welche Fragen/Themen beschäftigen dich zur Zeit?; Was bedeutet Kirche für dich?; Wie könnte Kirche dich bei deinen Fragen/Themen unterstützen?; Was sollte in 5 Jahren anders sein?

    Fragen an die Familien sind: „Fühlen Sie sich in Ihrem Wohnort heimisch?“; Welche Angebote müsste es in der Kirche geben, damit sie dich interessieren?; An wen wenden Sie sich, wenn Sie Hilfe brauchen?; Welche Themen/Fragen beschäftigen Sie zur Zeit?; Stammen Sie von hier?; Was macht das Leben hier lebenswert?; Was fehlt Ihnen noch hier?; Wie gestalten Sie Ihre Freizeit?; Wie ist die Kinderversorgung hier?; Was erwarten Sie von der Kirche?

    Fragen an Erwachsene sind: „Kirche – Wozu brauche ich sie?“; Was spricht mich nicht mehr an?; Was vermisse ich?; Wie kann Gemeinschaft gefördert werden?; Dabei würde ich mich einbringen?

    Mit diesen Fragenbögen wollen die Miterkunder/innen in den nächsten Wochen in ihren Gemeinden Menschen befragen. Es macht auch Sinn, dass sich die Miterkunder/innen gegenseitig einladen, weil Einheimische es manchmal eher schwer haben, eigene Leute zu befragen.

    Es ist auch die Idee entstanden, einen Fragebogen im Amtsblatt zu veröffentlichen. Die Möglichkeit wird das Erkundungsteam noch klären.

    Außerdem haben wir als die nächsten Treffen vereinbart, dass wir exemplarisch uns einen Ort herauszusuchen, den wir gemeinsam exemplarisch erkunden. Die Wahl ist auf Karlshausen gefallen. Geplant ist diese Erkundung für den 30. Januar 2018. Ein erstes thematisches Rendezvous „Leben im Alter“ bereitet die AG Soziales des Dekanates St. Willibrord Westeifel für den 20. Februar 2018 vor.

  • 2. Miterkunder/innen-Treffen in Arzfeld

    Formen der Erkundung

    Eine wie Erkunder Roland Hinzmann sagte „riesengroße Gruppe“ fand sich am 19. September 2018 in der ehemaligen Caritas- Sozialstation in Arzfeld zusammen, um sich nach 2 vorausgegangenen Treffen mit konkreten Formen der Erkundung zu beschäftigen. Eingeladen waren neben den Ehrenamtlichen, die bisher an den Treffen teilgenommen hatten, auch die Mitglieder des Pfarreienrates Arzfeld. Nach einem Einstieg und der üblichen Vorstellungsrunde beschäftigten wir uns mit dem Thema der der Sozialraumorientierung. Viele Fragen zur Umsetzung der Erkundung, Zweifel und anregende Diskussionen entstanden bei der Vorstellung der Perspektivwechsel der Synode: Vom Einzelnen her denken, Charismen vor Aufgaben in den Blick nehmen, weite pastorale Räume einrichten und netzwerkartige Kooperationsformen verankern und das synodale Prinzip bistumsweit leben. Viele plädierten jedoch auch dafür, dass man auf jeden Fall das wertschätzen sollte, was bereits in den Gemeinden aktiv gestaltet wird und auch auf das achten soll, was nicht mehr oder nur noch dürftig angenommen wird. Schließlich beschäftigten wir uns mit Formen der Sozialraumerkundung wie zum Beispiel der Expertenbefragung, einer Fragebogenaktion, der Ortserkundung oder aber auch der Bestandserhebung. Weiterhin wurde uns die Idee der thematischen Rendezvous vorgeschlagen, die beispielsweise beim Thema Junge Familien durch Experten in diesem Bereich unterstützt werden können. Jetzt geht es jedoch für jeden Einzelnen an die Arbeit, damit wir uns am Dienstag, dem 30. Oktober 2018, 19.00 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus in Binscheid, gegenseitig erste Ergebnisse unserer Erkundungsversuche vorstellen können.

  • Miterkunder und Miterkunderinnen-Treffen am 14. August 2018

    Die Phase der Erkundung beginnt...

    Am vergangenen Dienstag war es so weit. Das zweite Treffen der Erkunder für die Pfarrei der Zukunft Neuerburg fand statt. Erstaunlich viele Ehrenamtliche hatten sich nach dem ersten Treffen im Euvea Hotel Neuerburg dazu entschlossen, aktiv an der Erkundung in ihrer Pfarrei teilzunehmen und zum zweiten Treffen in das Pfarrhaus Neuerburg zu kommen. Nachdem wir uns die Ergebnisse des Treffens in Neuerburg anschauten und jeder die Möglichkeit hatte die für sich wichtigsten Punkte auf den vielen Stelltafeln zu bestimmen, konnten wir (rund 15 Teilnehmer) nach einer kurzen Vorstellung auch unsere persönlichen Wünsche für die Erkundungsphase in der Gruppen äußern. Schnell tauchten die schon bekannten mit der Synode verbundenen Ängste und Unsicherheiten auf. Weiterhin sprachen auch viele die Interessen der Gruppen an, die noch zu wenig in Kontakt mit der Kirche kommen (Junge Familien/ Jugendliche/ Mittel-Alter). Des Weiteren sammelten wir mögliche Orte der Erkundung und Vorschläge für eine exemplarische Erkundung. Schließlich kam es zu den ersten Versuchen: In Kleingruppen arbeiteten wir an Fragen, die man verschiedenen Personen aller Altersgruppen während unterschiedlichen Veranstaltungen stellen könnte. Für mich galt diese Übung als Startschuss für eine spannende Zeit, in der ich vieles Neues kennenlernen werde und wir vor allem damit beginnen werden Gutes und Wichtiges zu erhalten und das, was nicht mehr benötigt wird, loszulassen. Am 19. September dann geht es in eine dritte Runde und zur ersten Erkundung.

    2. Treffen der Miterkunder/innen ist am 19. September 2018, um 19.00 in der ehemaligen Caritassozialstation in Arzfeld                                                                                                                                                                                                                      Carolin Hostert aus Arzfeld

  • Rendezvous im neuem Raum Neuerburg am 29. Mai 2018 im Tagungshotel euvea in Neuerburg

    Wie wird es mit unserer Kirche weitergehen?

    Über 50 Personen sind gekommen, um sich zu informieren, wie es mit ihrer Kirche im ländlichen Raum weitergehen kann, aber auch darüber, welche Bedeutung in Zukunft noch die die kirchlichen Räte haben werden. Vornehmlich Verantwortliche aus Gremien und katholischen Einrichtungen der Caritas, Kindertagesstätten und Seelsorge haben sich an diesem Abend eingefunden. In einer ersten Stellübung wurde deutlich, dass, in der Fläche gesehen, viele Vertreterinnen und Vertreter gekommen sind. Auch in der Frage der Motivation zeigte sich, dass ihnen die Tradition der Kirche weiterhin wichtig ist, obwohl auch viele zeigen, dass eine Veränderung notwendig ist und sie die Hoffnung haben, dass Kirche vielfältiger werden kann.  Mit diesen Motivationen können die Erkunder Andreas Schäfer und Roland Hinzmann und die Erkunderin Karen Alt gut in den Abend starten. Was Erkundung konkret bedeutet, wurde in Form eines Filmes und einer Power-Point-Präsentation noch einmal erklärt. Das Anliegen bündelte ein Teilnehmer sehr anschaulich in seiner Rückmeldung: Es ist eine herausfordernde und anspruchsvolle Aufgabe, dass Kirche jetzt zu einer hörenden und dienenden Kirche werden möchte, nachdem sie in hunderterlanger Erfahrung oft besser wusste, was für die Menschen richtig ist.  Um ihrer Aufgabe jetzt gerecht zu werden, wieder mehr für die Menschen da zu sein und ihren Nöten und Fragen begleiten zu können, müssen wir hören, wahrnehmen und uns neu in den Dienst stellen lassen.

    Das Erkundungsteam eröffnete nun eine „Fragenausstellung“ und es konnten die Teilnehmer in kleinen Gruppen an Stellwänden ihre Ideen und Gedanken hinterlassen:

    Hier einige Auszüge: Kennen Sie Menschen/Gruppierungen, die Türöffner sein könnten, um verstehen zu lernen, wozu sind wir Kirche? Dort wurde z.B. benannt: Jugendgruppen, Bürgermeister, Vereine, Kindertagesstätten, Jugendpfleger…

    Eine weitere Frage war: Wer könnte eine Schlüsselperson für die Erkundung sein? Dort wurden uns einige engagierte Einzelpersonen benannt, aber auch die Gaststättenbetreiber, Besuchsdienste oder Mitarbeiterinnen der Sozialstationen, u.v.m.

    In der Frage: Was ist Ihrer Meinung in der Erkundung unbedingt zu berücksichtigen wurde deutlich, dass wir unseren bewährten Kräften und Engagierten in den Gremien nicht noch weitere Aufgaben übertragen können. Aber auch zeigte sich, dass wir gerade in den Zeiten der Veränderungen besonders eine Dankkultur entwickeln sollten für die geleistete Arbeit in den Gremien.  Unter der Fragestellung: Was wären Themen, mit denen Sie sich gerne beschäftigen wollen? sind gute Bereiche benannt worden, die in vielen Pfarrgemeinden immer wieder Thema sind: Wie bringe ich jungen Menschen den Glauben näher? Oder „Neue Formen von Gottesdiensten“ oder „eine Hauskirche entwickeln“. Auf die Frage: Welches Thema aus Ihrem Berufsalltag halten Sie für besonders wichtig? wurden die meisten Antworten notiert: z.B. das Thema Gesundheit, erneuerbare Energien, Inklusion, generationsübergreifende Netzwerke, Familien unterstützen, Dorfleben attraktiver gestalten… Darüber wollen die Menschen in der Erkundung nachdenken und Impulse bekommen.

    Mit einer offenen Aussage endete der Rundgang: Das gibt es nur auf dem Land… wurden Charakteristika benannt, die zum Alltag der Menschen dazugehören: Ruhe, schöne Landschaften, Nachbarschaftshilfe, man kennt sich, kommt ins Gespräch, schöne großen Gärten, viel Natur und Freiräume, viele Ehrenamtliche, weite Wege, wenige Ärzte…

    Nach einer Pause endete der Abend mit der Einladung, sich am Erkundungsprozess als Miterkunder oder Miterkunderin zu beteiligen. Die Aufgabe ist es, gemeinsam mit dem Erkundungsteam zu überlegen, welche Orte, Themen und Menschen aus dem Gebiet der Pfarrei der Zukunft Neuerburg näherhin in den Blick genommen werden sollten,. Dazu haben sich einige Interessierte gemeldet, zu denen jederzeit noch neue weitere Interessierte dazu kommen können. Der Termin wird noch abgestimmt und bald unter den Teilnehmern des Abends bekannt gegeben.

Pfarrei der Zukunft Neuerburg

Die Pfarrei der Zukunft Neuerburg wird voraussichtlich zu Beginn des Jahres 2020 errichtet werden. Unterwegs zur Gründung der neuen Pfarrei ist sie seit Februar 2018 in der Erkundungsphase.

Auch dieser Pfarrei der Zukunft ist ein diözesanes Erkundungsteam zugeordnet. Die Mitglieder des Erkundungsteams wollen mit Ihnen zusammen fragen, hinhören und wahrnehmen, was die Menschen bewegt, die in den Räumen dieser zukünftigen Pfarrei leben und arbeiten.

Wir laden Sie ein, sich immer mal wieder auf dieser Seite umzuschauen; wir wollen auch hier zeigen, wie sich die Erkundung in Ihrer Pfarrei gestaltet. Wir werden hier Termine veröffentlichen, von Erfahrungen berichten und Texte zur weiteren Arbeit bereitstellen….

Wenn Sie Interesse haben, bei der Erkundung in Ihrer Pfarrei der Zukunft mitzumachen, dann nehmen Sie doch bitte Kontakt mit uns auf (Adresse unten rechts).Wir freuen uns auf vielfältige Erfahrungen bei unserer gemeinsamen Erkundung, auf neue Ideen und Inspirationen – auch für die Zukunft der Kirche hier in Ihrer Gegend!

Das "Erkundungsteam"

Karen Alt

Roland Hinzmann

Andreas Schäfer

Die "Pfarrei der Zukunft Neuerburg"

Hier leben (Stand: August 2017) 13.806 Katholiken auf einer Fläche von 454 km² - und zwar im Gebiet der Verbandsgemeinden Arzfeld (teilweise), Bitburger Land (nur Enzen), Prüm (nur Heckhuscheid) und Südeifel (teilweise).

 Karte als PDF - Bistumsatlas interaktiv